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    Es macht natürlich einen riesigen Unterschied, ob ein Arzt seinem Patienten, eine Packung mit Tabletten auf den Tisch knallt und dazu gelangweilt murmelt: „Probieren Sie mal die aus“.

    Oder ob er den Patienten anlächelt und dazu freundlich sagt: „Ich glaube, das könnte Ihnen helfen“.

    Die zweite Variante ist zweifellos die bessere, denn in diesem Fall schafft der Arzt das Vertrauen des Patienten zu gewinnen. Es könnte sogar sein, dass das Medikament besser wirken wird.

    „Ich möchte mich entschuldigen für alles was hier passierte und ich nehme alles zurück“.

    Einen solchen Satz hätte ich mir gewünscht aber ehrlich gesagt, diesen Menschen – Christian Matschke, meinem Krankenpfleger und dem Oberarzt – Doktor Schanz, niemals zugetraut. Denn - Ehrlichkeit ist ein teures Geschenk, das man von billigen Menschen niemals erwarten darf.

    Es ist gut, dass ich mich zwangsläufig nicht mehr mit dem Oberarzt und dem Krankenpfleger aus der Dialysepraxis-Schlankreye befassen muss. Trotzdem wenn ich endlich einschlief, träumte ich und erwachte wieder und tauchte unter in einen jener angenehmen Wünsche, dass die Menschen, die mich verletzt und misshandelt haben, sich bei mir entschuldigen.

    Ich bin jetzt in einer anderen Klinik, ganz weit von diesem schrecklichen und inkompetenten Oberarzt und meinem Krankenpfleger, Christian Matschke und von Stationsschwester Christina, die mich ständig gemobbt hat und trotzdem kann ich nicht so leicht fliehen. Man kann nicht fliehen, man muss die Wirklichkeit bis zu ihrem Ende ertragen.

    Menschen, die jähzornig sind entschuldigen sich und gewöhnlich bitten reumütig um Verzeihung. Einen solchen Ausraster erlebten wir schon wieder als der Trainer von Borussia Dortmund – Jürgen Klopp von einem Schiedsrichter von der Tribüne verbannt wurde. Es war beim Champions-League-Spiel in Neapel. Jürgen Klopp hat wild gestikuliert, laut geschrieen und zeigte vor Wut verzerrte Gesichtszüge. Sein Gesicht deutete auf eine monströse Urgewalt aus tiefster Seele. Mein Krankenpfleger, Christian Matschke ist nicht der einzige Mensch, der sich plötzlich in brodelnde Vulkane verwandelt. Ähnliche Situationen erleben wir ständig auf dem Bürgersteig, im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz und wie oft - am Esstisch.

    Ich werde nie mehr die Möglichkeit haben, die Mängel und alle Schäden, die Christian Matschke, mein Krankenpfleger verursacht hat auszugleichen. Selbst wenn es mir gelingen sollte, gute Psychiater zu finden, die in den Telefonbüchern aufgelistet sind, werde ich nicht mehr dazu fähig sein, meine Wunden zu heilen.

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