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    Es ist eine mühevolle Beschäftigung diesen Bericht zu schreiben, bald tut mir mein Herz und meine Seele weh und der Arm, der geschwollen ist von vielen Nadelstichen und ich kann nur mit einer Hand schreiben, denn meine linke Hand ist an der Maschine und ich kann sie kaum bewegen. Ich war aber wie besessen von der Vorstellung, dass ich diese Schreibarbeit mit meinem Bericht erledigen musste. Sie beruhigte mich und brachte einen Hauch von Ordnung in die riesengroße, schreckliche Unordnung, die über mich hereingebrochen war.

    Nie zuvor und nie nachher hat mir mein Herz so weh getan. Vielleicht hatte ich gedacht, dass mein Herz mir nicht geheuer war. Ich habe sehr lange an derartigen Ängsten gelitten, sobald ich mich zurückerinnere, und ich werde noch lange darunter leiden, solange diese Menschen – mein Krankenpfleger und der Oberarzt leben und in dieser Praxis arbeiten. Christian Matschke hat mich so diskriminiert und entehrt, dass ich mir schon lange gewünscht habe, tot zu sein, um meine Bürde endlich abwerfen zu können. Über diese schwere Last habe ich schweigen müssen, denn die Ärzte haben mich nicht verstanden.

    Der Bericht von heute soll eigentlich mit dem Oberarzt anfangen, denn wäre seine Wut, Autorität und Hass auf mich nicht gewesen weil ich einen Blog schreibe, säße ich nicht auf der Strasse wie ein Asylant ohne Obdach, der im Moment viele Dialysepraxen der Stadt durcheinander bringt. Wo soll ich jetzt hingehen? So schnell kann ich mir eine neue Dialysepraxis nicht finden. Wer bezahlt die Transportkosten?

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