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    GLOTTAL STOP

    Lustig war er.

    Schnell erklärte er mir, dass ein Manager nicht nur mit der Firma copes - zurechtkommt -, sondern auch mit der Familie. Daher die drei Tage mit der Kleinen in London: Musical, Kew Gardens, Sightseeing.

    „Give me a buzz, Peter - rufen Sie mich an, Peter -“, war der letzte Satz an dem Tag, an dem ich Mister Barry Nalowinowsky getroffen hatte.

    Unmöglicher Name! Später nannte ich ihn einfach Mister Banalinsky, aus Ba und Nal, denn mit der Zeit: the thrill is gone - der Reiz ist weg -.

    Tatsächlich rief ich ihn an, wurde sogar an einem Samstag zum Dinner eingeladen. Als ich mit den Zug ankam, wartete er selbst auf mich an dem Gleis einer kleinen Station.

    Die Türen seines Hauses waren weit geöffnet, im Kamin brannte ein Feuer, die Kerzen waren an und die klassische Musik füllte die Räume.

    Alles war plush - feudal - und cushy - bequem -.

    Wir tranken den trockenen Sherry, seine Tochter saß neben ihm, und Mister Banalinsky fragte sie nach dem besten Auto der Welt. „Mercedes E-Klasse“, antwortete sie.

    „Und wer hat das Auto?“

    „Papa“, antwortete das Mädchen prompt.

    „Sarah, wie heißen die besten Möbel der Welt?" „Roy Hampton!“ „Wo sind sie?“

    „Bei uns zu Hause!“

    Mehr konnte er mit der Tochter nicht besprechen, denn in seiner Position dürfte er sich nur fünf Minuten täglich der Tochter widmen.

    Die Temperatur des Weines kontrollierte er mit einem Thermometer, rauchte zwischendurch eine Zigarre und bat seine Frau, ihm den Aschenbecher zu reichen. Sie durfte den Aschenbecher aber nicht neben ihm stellen, denn das hasste er.

    „Don´t craze me - mach mich nicht verrückt -, ich sage dir wenn es soweit ist, dann bringst du ihn.“ Er hat halt seine Prinzipien!

    He minded his P´s and Q´s - er achtete auf Etikette -.

    Als seine Frau einen tiny stain - winzigen Fleck - während des Servierens auf dem Tisch machte, wies er sie darauf hin:

    We´ll talk about it later - darüber reden wir später -.“

    Come to think of it - übrigens - Peter, Sie benutzen zu viele glottal stops - Kehlkopfverschlusslaute -.

    We are a classless society - wir sind eine klassenlose Gesellschaft - heutzutage und man muss nicht erkennen, aus welchem Teil von Great Britain man kommt. Benutzen Sie doch die Received Pronunciation - Standardaussprache -.

    Die, die RP sprechen, so wie ich auch, sind hoch gebildete Menschen mit ungewöhnlichem upward mobility - sozialem Aufstieg -.

    Und bitte, bathroom sagen, nicht toilet, sitting room und nicht lounge.

    Ein junger roofer - Dachdecker - oder a cabin boy - ein Schiffsjunge - kann sich das leisten, aber doch nicht ein Manager.“

    Die Sprache war für ihn of paramount importance - von größter Wichtigkeit -.

    Trotzdem war das Gespräch mit ihm sehr angenehm. Er sorgte sich um mich, brachte eine Flasche nach der anderen aus der Küche und bemerkte sogar, wie eine seiner zwei Katzen in den Garten sprang.

    „Glenda, eine von den Katzen ist im Garten, nicht dass du die Tür schließt.“

    „Welche? Pixie oder Dixie?“

    „Glenda, ich weiß nicht wie die Katzen heißen, ich bin ein Manager“, regte sich Mister Banalinsky auf.

    Ich schlief in seinem Gästezimmer, in einem Roy Hampton Bett.

    Pixie und Dixie wärmten meine Füße. Ich möchte nicht to lose touch with him - den Kontakt zu ihm verlieren -, denn er versprach mir sogar einen Job.

    Im Geschäftsleben muss man halt immer pull strings - Beziehungen spielen lassen -.

    Written by Mark Wolkanowski
    To be continued.

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