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    KÖRPERVERLETZUNGEN IN DER DIALYSEPRAXIS. Teil 22

    Damals, als die Schlankreye Dialysepraxis dem iranischen Vorbesitzer gehörte, konnte ich im Winter und im Sommer, im Herbst und Frühling den Besitzer der Dialysepraxis sehen und mich über den Krankenpfleger – Christian Matschke – beschweren. Ich habe es auch mehrere Male getan und der Vorbesitzer versprach mir, er hätte alles für mich getan, was er hätte tun können. Das Versprechen von diesem tollen Arzt war jedoch sinnlos, denn mein Krankenpfleger hat alles vor diesem Arzt geleugnet.

    „Natürlich muss er alles leugnen, denn das wäre dumm von ihm, wenn er dem zustimmen würde. Damit hätte er das Urteil für sich unterschrieben“.

    Er tröstete mich ein wenig, dass er im Moment kein Einzelzimmer für mich hat und er wird mir eines Tages, ein Zimmer für mich alleine, auf einer anderen Etage besorgen.

    In meinem Leben herrschte ein furchtbares Durcheinander, denn der Krankenpfleger war mir gegenüber ungebildet, ungehobelt und schwerfällig. Bei Christian kam es oft zu Affektstauungen, die sich, wenn seine Toleranzgrenze überschritten war, in heftigen Affektdurchbrüchen entladen hat. Manchmal bis zum „Rotsehen“ und zu blinden Jähzornausbrüchen.

    „Wissen Sie, eines Tages werde ich hier kündigen, denn meine Arbeit mit Ihnen macht mir keinen Spaß mehr!“

    Heute weiß ich nicht, ob mein Kopf sich alle diese Sätze von Christian Matschke noch merken könnte, und mich packte das quälende Verlangen, eine Psychiaterin an der Universitätsklinik in Eppendorf aufzusuchen. Diese wundervolle und gebildete Frau war überfallen von einer tiefen Niedergeschlagenheit als ich ihr die Geschichte von diesem Maschinenbau-Student erzählte.

    Meine Therapeutin wundert sich bis heute über die Unfähigkeit der Ärzte, die das Problem nicht lösen konnten. Aber die Stationsschwester, Christina versagte auch wie eine ungelernte und ungebildete Schülerin, die nie für die Prüfungen gelernt hat. Christina erteilte dem Maschinenbau-Student Verbote, in mein Zimmer zu kommen. „Ich kann Konflikte sehr gut lösen“ – sagte sie zu mir. Die Ärztin, die für meine Etage zuständig war, versagte ebenso, denn sie konnte den Konflikt auch nicht schlichten. Sie verschrieb mit fünf Blutdrucktabletten als mein Blutdruck kurz vor einem Herzinfarkt stand.

    Als Ärztin ist sie eine ungebildete Person, denn sie konnte nicht mal die Dialysemaschine bedienen. Als ich sie gebeten habe, nur die Temperatur an der Maschine zu ändern, rief sie eine Schwester, die ihr geholfen hat. Diese Ärztin ist als Nierenärztin eine wirklich ungebildete Frau und damit muss sie sich abfinden. Sie ist keine Nephrologin, sondern eine Internistin. Mein Krankenpfleger, Christian Matschke ist nur ein Wirtschaftsingenieur-Student oder Maschinenbau-Student, der keine Ausbildung hat, um die Nadeln aus dem Körper der Patienten herauszuziehen. Seine Beleidigungen und schwulenfeindliche Äußerungen und Ekel mir gegenüber sind Körperverletzungen. Dieser Student verursachte das Mobbing. Dadurch ist mein Herzschlag bis heute zu hoch und es verursachte eine körperliche Überanstrengung, die mich bis heute einschränkt. Das sind Körperverletzungen.

    „Sie kommen an den Mann nicht ran“ – sagte mir eine Polin, die in der Praxis arbeitet. „Ich habe versucht, Polnisch mit ihm zu sprechen, denn er spricht die Sprache, aber er wollte kein Polnisch mit mir sprechen. Da sehen Sie was das für Mensch ist!“

    „Ich weiß, was Du wolltest“ – sagte ein Freund zu mir. „Du wolltest, dass der Arzt, der Leiter der Klinik mit Dir redet und gemeinsam mit Dir eine Lösung für diesen Konflikt findet, aber das hätte wieder mit der menschlichen Größe zu tun“.

    „Du sollst verstehen. Jetzt ist Doktor Schanz der Leiter der Dialysepraxis und in der Dialyseklinik gibt es keine Menschlichkeit mehr. Aber es war schon immer so, dass die Diktatoren terrorisierten ihre Mitmenschen und zeichneten sich aus durch ihre schier unbeugsame Macht. Wenn es brutale Diktatoren geschafft haben, ihre Länder und darin lebenden Menschen auf die grausamste Art zu vernichten, warum soll ein Arzt es nicht schaffen, einen Patienten zu vernichten, ihn brutal rauszuschmeißen und die fünf Pfleger im Würgegriff nicht halten zu können? Zahlreiche Beispiele in der jüngeren Geschichte belegen zudem, wie nicht nur die Menschen unter Willkür, Terror und Diktatur leiden, sondern diese auch ein ganzes Land maßgeblich verändern. Und so hat dieser Doktor Schanz die ganze Dialysepraxis durch seine Diktatur sehr schnell verändert. In Russland würdest Du in einem Straflager landen. Im Iran wärest Du schon längst tot sein. In Deutschland – in Hamburg, mobben die Dich und schmeißen Dich raus“.

    Solange ich lebe, werde ich alle Kraft dazu brauchen, mich und die Tiere am Leben zu erhalten.

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