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    WÜRDENLOSE UND BRUTALE LÜGNER DER DIALYSEPRAXIS. Teil 20

    Sechzig Liter Blut von einem Dialysepatient wäscht die Maschine bei einem Durchlauf.

    Ein Mensch hat etwa fünf bis sechs Liter Blut im Körper und während fünf Stunden an der Dialysemaschine wird jeder Tropfen Blut durch den Apparat in der Zeit mindestens zehnmal zirkuliert.

    Montags, mittwochs und freitags musste ich zur Blutwäsche in das neue Dialysezentrum von Diaverum - Schlankreye in Hamburg.

    Ein typischer Tag sieht so aus – wenn man ankommt, muss sich der Patient zuerst wiegen. Eine Krankenschwester rechnet aus, wie viel Flüssigkeit aus dem Körper entzogen werden muss und stellt die Maschine ein. Das Wiegen ist sehr wichtig für die Dialysepatienten, denn man muss das Sollgewicht mit dem überschüssigen Gewicht vergleichen, damit die Dialysemaschine das Wasser aus dem Körper während der Behandlung entzieht. Gesunde Nieren regulieren den Wasserhaushalt und halten den Körper im Gleichgewicht. Bei Nierenkranken ist diese Funktion mehr oder weniger stark gestört. Wasser wird im Körper zurückgehalten und das im Gefäßsystem zirkulierende Flüssigkeitsvolumen steigt, was zu Mehrarbeit für das Herz und zu Mehrbelastung für das Gefäßsystem führt. Wenn Flüssigkeitsstauung entlastet wird, könne sich sowohl die Herzfunktion als auch die Nierenfunktion soweit wieder verbessern.

    Manchmal geht es um zweihundert Gramm, denn wenn die Maschine gerade diese zweihundert Gramm zu viel entzieht, bekommt der Patient Krämpfe in den Waden, unterhalb der Rippe oder im Nacken. Ich zog die Schuhe an und aus und ging noch einmal ins Zimmer um meinen Gürtel und die Ketten auszuziehen, damit mein Gewicht nicht falsch angegeben wird und ich hätte es nicht besser machen können.

    „Mit dem Gewicht stimmt was nicht“ – sagte Christian Matschke zu mir.

    Ich war sehr weise, aber meine Weisheit kam auf Christian zu spät, und selbst weise geboren, hätte ich nichts vermocht in einer Welt von solchen Menschen wie der Pfleger Christian Matschke in der Dialysepraxis, die nicht weise war.

    „Ich wiege mich wie immer hier und ziehe meine Kleider und Schuhe vom Gewicht ab und gebe das Gewicht an. Zwei Jahre mache ich es so“ – erklärte ich dem Pfleger.

    „Ich möchte ab heute das Gewicht so wie auf der Waage. Ich bin nicht blöd und ich kann das Kleidungsgewicht selbst abziehen!“

    Ich musste meinen Schuh ausziehen und Christian hat ihn gewogen. Er legte meinen Schuh auf das Bett und half mir nicht, den Schuh anzuziehen. Christian Matschke stand neben mir und schaute zu, wie ich mit einer Hand, ganz behindert, den Schuh anziehen versuchte.

    Neue Sachen werden mich eines Tages erwarten hinter allen diesen schrecklichen Dingen, die ich mit diesem unmenschlichen Krankenpfleger erlebte, nur konnte ich es nicht sehen, weil mein Hirn mit altem Zeug von Christian, dem Pfleger aus der Dialysepraxis in Eppendorf voll gestopft war und meine Augen nicht mehr umlernen konnten.

    Christina, die Stationsschwester ließ mich nicht in Frieden und drei Wochen lang zeigte sie mir ihren Ärger, weil ich ihr ein anderes Gewicht mitteilte.

    „Sie müssen mit Christian reden. Er bringt das alles in schrecklicher Erregung und seine Sturheit und Zorn auf mich hört nicht auf“.

    „Ich habe mit ihm geredet. Drei Mal“.

    Als sich auch dann kein Erfolg für Christina zeigte, wusste sie nicht, was sie tun sollte. Christian, der Pfleger ging mit mir zur Waage, obwohl es mühsam für ihn war, um selbst mein Gewicht abzulesen.

    Nach drei Wochen hat mich Christina fast wieder angeschrieen und sagte; „Ich habe jetzt die Schnauze voll! Immer wieder verschiedene Gewichtsangaben. Für Christian und für uns!“

    Das schreckliche Schauspiel von Christian Matschke wiederholte sich und als ich dem Vorbesitzer der Klinik diese Grausamkeit von dem Pfleger erzählte, sah ich, wie sein Kopf traurig senkte.

    Erst dann kam der hässliche Mensch, der kein Pfleger ist in mein Zimmer: „Christina will das Gewicht nach dem Abzug von der Kleidung. Mir ist es egal wie viel Sie wiegen!“

    Ich verfluche den Zeugen aus der zweiten Etage, der es gehört hat, die Stationsschwester Christina und den Oberarzt der Firma Diaverum, Doktor Schanz, der heute diese Menschen zu leugnen und zu lügen zwingt.

    In der Dialysepraxis in Hamburg vergaß ich ganz, dass der Oberarzt, Doktor Schanz ein Arzt war und dieser eiskalte, schwulenfeindliche, aggressive Pfleger ein Mensch.

    Da sie beide würdenlose und brutale Lügner sind, hatte es für mich jede trennende Bedeutung verloren.

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